Herzlich willkommen auf meinen Webseiten! Begeben Sie sich mit mir auf den folgenden Seiten auf eine Zeitreise durch die Eisenbahngeschichte der Südpfalz – aber Achtung: Einiges hier ist ein wenig geflunkert… 😉 Bereit? Los geht’s an einem sommerlicher Montag im Jahr 1962:
Schreinermeister Burkhardt aus Rumbach im Wasgau möchte in der nahen Stadt Dahn seine Besorgungen erledigen. Am Bahnhof wartet er auf den Zug, der sich kurze Zeit später auch schon mit mehreren Pfiffen der 86er-Dampflok ankündigt und kurz darauf mit einigen Vorkriegspersonenwagen am Bahnsteig ausrollt. Es ist eine der letzten, seltenen Dampfzüge auf der Strecke. Nachdem der Schreinermeister eingestiegen ist, ertönt auch schon der Abfahrtspfiff und der Zug setzt sich in Bewegung. Doch kurz darauf hält der Zug schon wieder im größeren Bahnhof Bundenthal. Der Schreiner weiß, dass hier ein längerer Aufenthalt bevorsteht. Und schon beginnt die Lok sich wieder zu bewegen, diesmal ohne Zug. Sie setzt zum anderen Ende um. Nachdem sie wieder am anderen Zugende angekuppelt hat, setzt der Zug seine Fahrt in Richtung Dahn fort.
Das gab es doch so nicht? Da haben Sie absolut recht! Ich habe mir diese kleine Geschichte hier ausgedacht. Solche Rangiermanöver wären aber früher alltäglich im Spitzkehrenbahnhof Bundenthal gewesen, wenn er denn so gebaut worden wäre wie ich mir das aus den Fingern gesaugt habe. Es hätte aber so sein können, wenn die Geschichte nur etwas anders verlaufen wäre…
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu meiner im Bau befindlichen Modelleisenbahnanlage und zu den Vorbildbahnstrecken in der Südpfalz. Schauen Sie auch immer mal wieder vorbei, ich ergänze immer mal wieder neue Bauzustände der Anlage oder neue Informationen zum Vorbild. Ab und zu werden auch kurze Nachrichten veröffentlicht. Viel Spaß auf meinen Seiten! Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich immer gerne an mich wenden.

Wie ich zur Wieslauterbahn kam
Um ehrlich zu sein, ich weiß den genauen Grund nicht mehr. Aber es ist wahrscheinlich so abgelaufen: Auf einer Fahrt zur Verwandtschaft in der Nordpfalz kamen wir zufällig noch über die alte B10 in Hinterweidenthal vorbei und haben dort eine Art kleinen Markt besucht. Dort habe ich zwei – erst später erfuhr ich vom dritten – Bahnhöfe von Hinterweidenthal gesehen. Am Fahrplan in Hinterweidenthal Ort stand auch der Name „Wieslauterbahn“ – diesen habe ich mir notiert und einige Monate später wohl auf dem Notizzettel wiederentdeckt.
Meine alte Modellbahnanlage auf einer rechteckigen Holzplatte hat mir nicht mehr gepasst und so habe ich mich auf die Suche nach einem Vorbild für eine neue gemacht, natürlich aus der Pfalz. Nur viele der pfälzer Bahnhöfe, die ich damals kannte bzw. über die ich Bücher hatte, zum Beispiel die der Glantalbahn, waren entweder zu klein und damit für interessanten Betrieb zu langweilig, oder selbst für eine halbwegs maßstabsgetreue Umsetzung in der Nenngröße N zu groß. Das BluebOOK („Anlagen-Planung für vorbildgerechten Modellbahn-Betrieb“ von Otto o. Kurbjuweit) hat mich dann genau in die richtige Richtung des vorbildgerechten Modellbahnbetriebs auf überschaubaren Anlagen geführt. Mein erster Entwurf einer „Wasgenwaldbahn“ war mir schnell zu erfunden und ich ging, mit dem Originalgleisplan aus einer Festschrift „bewaffnet“, an die Planung der Wieslauterbahn. Diese wurde dann während der Diskussion im MAPUD-Forum des Buchautors recht schnell wieder zur Wasgenwaldbahn erweitert, diesmal aber wesentlich stimmiger. Nach etwas weniger als zwei Jahren Planung geht es jetzt an den Bau nach diesem Plan. Auf den diversen Unterseiten gibt’s genauere Informationen zu den einzelnen Themen.
Währenddessen habe ich mich natürlich nicht nur mit der Wieslauterbahn beschäftigt, sondern auch mit anderen Bahnlinien und Museumsbahnen, egal ob in der Pfalz oder nicht, über die ich auf meinem „Ladegleis“ berichte.