Schattenbahnhofsmonster oder sündhaft teure technische Spielereien wie Drehscheiben oder Schiebebühnen, muss das sein? Nein, es geht viel einfacher. Bühne frei für die ZugAufbewahrungsKisten!
Am Anfang war das Brett. Genauer gesagt ein 5,9 cm bereites 9mm Multiplexbrett. Auf diesem werden die zwei Aluwinkel (25×15 mm) montiert. Erstaunlicherweise ergibt sich dadurch ein Abstand der Winkel von 9mm, es kann also problemlos ein Spur-N-Zug darauf rollen! Damit ist sie auch schon fertig, die ZAK!
Was macht man nun damit? Irgendwie muss der Zug ja auch noch auf die Winkel. Ganz einfach: Eine „Klippe“ im Gleisverlauf sorgt für den entsprechenden Platz. Die Basisbretter werden im Anschlussbereich von Holzstützen geführt.
Von unten wird über Kontakte der Fahrstrom zugeführt. Der dritte Kontakt sorgt dafür, dass der Gleisabschnitt vor der Aufnahme abgeschaltet wird, wenn keine ZAK in die Aufnahme eingesetzt wird.

Die ZAK ersetzt damit den klassichen Schattenbahnhof: Um einen Zug zu wechseln, wir die bisherige (volle) ZAK aus der Aufnahme entnommen und durch eine weitere, durch einen anderen Zug belegte ZAK ausgetauscht. Das ist zwar ein bisschen mehr manueller Aufwand, dafür aber wesentlich billiger als ein Schattenbahnhofsmonstrum mit zig Weichen!
Auf der Anlage Wieslauterbahn sind die beiden in der „großen, weiten Welt“ gelegenen Bahnhöfe bzw. Streckenäste nach Hinterweidenthal und Ludwigswinkel als ZAK ausgeführt. So sieht die fertige ZAK „Ludwigswinkel“ inkl. Andockstelle aus:

Die ZAK Hinterweidenthal (hinten schon als Stützen vorbereitet), wird entsprechend ähnlich gebaut.
